Der Energieausweis aus dem Internet – einfach und sicher.

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By : moovin |April 04, 2017 |Blog |0 Comment

Das Thema Energieverbrauch ist heute wichtiger denn je, weiß man doch, dass zu hoher Energiebedarf unnötige Kosten verursacht und das gerade bei älteren Gebäuden einen nicht unerheblichen Teil der Wohnkosten ausmacht. Um jedem Mieter und Käufer eine größtmögliche Transparenz in puncto Energie zu liefern, ist das Ausstellen eines Energieausweises heute Pflicht. Dieser Energiepass dokumentiert ganz einfach und übersichtlich die Verbrauchs- oder Bedarfswerte einer Immobilie, indem er die Energieeffizienzklassen eines jeden Objektes erfasst, somit die Vergleichbarkeit verschiedener Objekte zueinander ermöglicht und Mieter und Käufer über zu erwartende Ausgaben informiert.

Es ist allerdings zu beachten, dass mit Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis zwei verschiedene Varianten von Energiepässen existieren: Der Verbrauchsausweis hängt in seiner Aussagekraft stark vom Verbrauch der aktuellen Mieter einer Immobilie ab, wogegen der Bedarfsausweis auch die baulichen und somit energetischen Parameter des Gebäudes berücksichtigt und somit viel detaillierter ist. Diese Variante, die Häuser mit einer Baugenehmigung vor dem 1. November 1977, Häuser ohne Sanierung nach 1978, aber auch Neubauten betrifft, ist etwas teurer in der Ausstellung als der Verbrauchsausweis, stellt sich beim Informationsgehalt aber dafür auch umfassender dar.

Der Gesetzgeber unterscheidet generell zwischen Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden, wie etwa Büros oder Verwaltungsgebäuden. Diese benötigen einen besonderen „Energieausweis für Nichtwohngebäude“, der die speziellen Energieanforderungen, wie beispielsweise Klimaanlagen und Lüftungen, berücksichtigt.   

Analog oder digital?

Vielen Eigentümern und Bauherren stellt sich die Frage, wie so ein Energieausweis nun zu erstellen ist und welche Variante benötigt wird. Für beide Versionen des Energieausweises gibt es zwei Möglichkeiten des Erstellens, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Zum einen besteht die “analoge” Möglichkeit, dass das Ausstellen eines Energieausweises gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) durch Architekten oder Ingenieure erfolgt, oder eben durch Personen, die gemäß gesetzlicher Vorgaben dazu berechtigt sind. Allerdings muss hier auch gewarnt werden, denn so etwas wie ein amtliches Zertifikat, das zum Ausstellen von Energieausweisen berechtigt, gibt es nicht. Sicherlich sind in diesem Bereich viele zuverlässige Anbieter dieser Dienstleistung zu finden, aber die Möglichkeit nicht das zu erhalten, was man braucht, sowie mehr Geld zu bezahlen als richtig, ist gegeben. Auf der anderen Seite ist es heute möglich, sich den Energiepass auch ganz einfach und bequem online ausstellen zu lassen.

Energieausweis online beantragen – ein Kinderspiel

Hier lässt sich bereits bei der Eingabe von Baujahr, Gebäudetyp, Wohnfläche und etwaigen Modernisierungen prüfen, ob ein Verbrauchs- oder Bedarfsausweis nötig ist. Es erfolgt die Eingabe der zur Verfügung stehenden Daten des Gebäudes und der Ausweis ist binnen kürzester Zeit erstellt und wird dann unmittelbar per Mail zugesandt. Eine Vorschau auf den Energieeffizienzwert ist nach Eingabe der Daten bereits zu sehen. Für besonders dringende Fälle ist die Erstellung eines Ausweises sogar binnen einer Stunde möglich – viel schneller und einfacher geht es nicht. Natürlich ist bei dieser Variante zwingend erforderlich, dass alle Daten auch korrekt eingegeben und richtig erfasst werden. Dies kostet ein bisschen Zeit und erfordert eine sorgfältige Durchsicht der Unterlagen, aber ist eigentlich für jeden machbar. Ein Ortstermin oder eine Begehung der Immobilie ist für das Ausstellen eines Ausweises übrigens nicht vorgeschrieben, so dass evtl. auch ein Fachmann das Gebäude nicht in Augenschein nimmt, sondern lediglich auf die Übermittlung von Daten wartet. Hier ist das eigenständige Beantragen beim online-Anbieter dann sicherlich die einfachere Variante.

Wie rechtssicher sind online erstellte Energieausweise?

Natürlich stellt sich die Frage, wie rechtssicher online erstellte Energieausweise sind. Gerade bei Vorgängen, die man nicht täglich macht oder bei denen sich manch einer vielleicht nicht sicher genug in der Materie fühlt, scheint der Gang zum vermeintlichen Fachmann oftmals sicherer. Aber hier sind Sorgen und Misstrauen gegenüber online-Angeboten unbegründet. Auch wenn der direkte Kontakt mit dem Fachmann, dem ein oder anderen vielleicht lieber ist, so sind Zweifel an der Version aus dem Internet nicht nötig, denn auch diese ist zu 100% rechtsgültig und kann bedenkenlos verwendet werden. Seit 2014 muss jeder Energieausweis beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) registriert sein und mit einer Registriernummer versehen sein. Eine solche Nummer ist natürlich auch bei jedem online erstellten Ausweis dabei und zeigt, dass hier wirklich alles mit rechten Dingen zugeht.

Von Anfang an Kosten sparen

Ein entscheidender Vorteil der Online-Variante ist, dass sich hier schon von Anfang an bares Geld sparen lässt. Kostet der Einsatz vom Fachmann viel Geld, sind die Kosten bei den Ausweisen aus dem Internet deutlich geringer. Entscheidet man sich für die Online-Variante, so lassen sich Kosten von bis zu mehreren hundert Euro vermeiden. Eine erfreuliche Summe, die sich anderweitig sinnvoll nutzen lässt.

Die Beantragung von Energieausweisen ist keine Hexerei, denn gerade mit den sehr einfachen Möglichkeiten, die Online-Formulare bieten und einer direkten Überprüfung durch den Anbieter eines solchen Service, sind Makler, Vermieter und Verkäufer gut beraten und halten binnen kürzester Zeit ein zuverlässiges Dokument in ihren Händen. Gesamtenergieeffizienz und Energieverbrauchskennwert sind so ausgesprochen einfach zu ermitteln und erleichtern den Schritt zu Verkauf oder Vermietung einer Immobilie deutlich. Und als ganz besonderes Service besteht die Möglichkeit dem zu erstellenden Ausweis auch ein Foto der Immobilie beizufügen. Kostenersparnis, Zeitersparnis, Transparenz und ein rechtsgültiges Dokument – das bietet der Online Energieausweis.

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