Mit der eigenen Kleinwindkraftanlage Strom erzeugen

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By : moovin |Juli 05, 2017 |Blog |0 Comment

Jeder kennt die großen Windkraftanlagen, die in den letzten Jahren zunehmend in der Landschaft zu sehen sind. Majestätisch drehen sich die mächtigen Rotoren und nutzen die Kraft des Windes zur Stromerzeugung. Doch was im Großen funktioniert, wird auch zunehmend im Kleinen interessant. Kleinwindkraftanlagen sind für Privatleute eine sinnvolle Sache, wenn es darum geht erneuerbare Energien im Eigenheim zu nutzen. Experten rechnen damit, dass diese Art der Stromerzeugung in den kommenden Jahren weltweit zunehmen wird. Bei der Anschaffung einer solchen Anlage sind ein paar Dinge zu beachten.

Eine Kleinwindkraftanlage ist in Deutschland durch zwei wesentliche Kriterien bestimmt. Zum einen sind es die baulichen Voraussetzungen. Eine solche Windkraftanlage darf nicht höher als 50 Meter sein und zum anderen nicht mehr als 50 kW erzeugen. Hier greift auch die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), denn Windräder mit einer nicht zu großen Leistung erhalten für überschüssigen Strom einen auf 20 Jahre garantierten Einspeisetarif. Erzeugt eine Anlage mehr Strom, kann es sein, dass der Einspeisetarif nach ein paar Jahren bereits deutlich niedriger liegt.  

Die positiven Effekte der Windkraft

Windenergie ist wohl eine der umweltfreundlichsten Arten der Energiegewinnung und dabei sehr effektiv. Gerade in Lagen, in denen oft Wind weht, wie beispielsweise an der Küste oder im wenig bebauten Flachland oder gar auf Anhöhen, ist die Kraft des Windes optimal zu nutzen. Hier bläst es oft mit einer höheren Windgeschwindigkeit als beispielsweise in Tallagen oder in Gebieten mit einer dichten Vegetation.

Ideal ergänzt sich eine Windkraftanlage auch mit einer Photovoltaikanlage, denn beide Anlagen sind bei unterschiedlichen Witterungslagen effektiv. Im Herbst scheint beispielsweise weniger Sonne, was die Leistung der Solaranlage mindert. Dafür sorgen dann stärkere Winde für eine optimale Leistung im Bereich der Windkraft. So ist es möglich mit natürlichen Energiequellen autark Strom zu erzeugen und sich von fossilen Brennstoffen deutlich unabhängiger zu machen. Ein weiterer positiver Effekt ist hierbei natürlich, dass steigende Energiepreise nicht weiter hingenommen werden müssen.

Kleine Windkraftanlagen gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Bereits ab einer Leistung von 200 Watt sind Anlagen zu haben und das für wenig Geld. In der Regel machen etwas größere Anlagen aber natürlich mehr Sinn, gerade wenn es darum geht ein Eigenheim mit Strom zu versorgen. Natürlich sind diese Anlagen in ihrer Anschaffung dann auch etwas teurer, aber durch das Einsparen von den sonst üblichen Kosten für Strom, amortisieren sich solche Windräder in der Regel schon binnen weniger Jahre.

Worauf beim Bau einer Kleinwindkraftanlage zu achten ist

Die Vorschriften zum Bau einer kleinen Windkraftanlage sind in Deutschland nicht ganz einheitlich, da es hier zwischen den Bundesländern Unterschiede gibt. Die Definition der Höhe einer Kleinwindanlage ist verschieden, da nicht überall gleich gemessen wird. Auch die Frage, ob eine Anlage von unter zehn Metern genehmigungspflichtig ist, beantworten nicht alle Bauämter gleich. Daher macht es Sinn, sich über die genauen Vorgaben für ein geplantes Windrad zu informieren. Denn auch die Frage, wieviel Abstand zum Gebäude und zu Nachbargebäuden gehalten werden muss, wie groß die Beeinträchtigung durch Geräusche und Schattenwurf sein darf, gilt es zu klären. Kommt es hier zu Problemen, weil eine Windkraftanlage einfach ohne Rücksicht auf Nachbarn und bestehende Regeln gebaut worden ist, muss unter Umständen damit gerechnet werden, dass das Bauamt den Rückbau fordert. Daher ist es immer richtig, sich – auch wenn eine Genehmigung vielleicht nicht notwendig ist –  vorab gründlich über die geltenden Regelungen bei den zuständigen Behörden zu informieren.

Natürlich stellt sich nicht zuletzt auch die Frage nach dem richtigen Standort, denn nicht alle Lagen sind gleich gut für eine Kleinwindkraftanlage geeignet. In Deutschland hat man es sehr oft mit Winden aus westlicher Richtung zu tun, was eine Ausrichtung in diese Windrichtung natürlich sinnvoll macht. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob Häuser, Bäume oder Hecken den Windfluss in irgendeiner Weise hemmen können, denn das mindert natürlich die Leistung der Anlage.

Energiesparen liegt im Trend

Die Energiekosten bei einer Immobilie niedrig zu halten hat zwei wesentliche Vorteile. Natürlich schont es die Umwelt, denn wo weniger Energie verbraucht wird, dort entstehen auch weniger Belastungen für die Natur. Auf der anderen Seite hat die Einsparung von Energie auch eine Langzeitwirkung. Bei jedem Verkauf, Verpachtung oder Vermietung einer Immobilie muss ein Energieausweis vorgelegt werden. Dieser zeigt die Energieeffizienz einer Immobilie. Besonders beim Verbrauchsausweis schlägt sich ein niedriger Energieverbrauch positiv nieder, da dieser den Verbrauch der letzten drei Jahre erfasst. Fällt die Bilanz hier gut aus, dann macht dies eine Immobilie für Mieter oder Käufer nur noch attraktiver. Eine energieeffiziente Immobilie wirkt sehr attraktiv, da es neben der Natur auch den Geldbeutel entlastet.

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