Die zehn größten Stromfresser im Haushalt – Energie sparen für eine bessere Bewertung im Energieausweis

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By : moovin |Mai 03, 2017 |Blog |0 Comment

Auch wenn sich im Bereich des Energiesparens im Haushalt in den letzten Jahren eine Menge getan hat, so sind viele Haushaltsgeräte doch noch echte Stromfresser. Diese Geräte treiben den Energieverbrauch unnötig in die Höhe und das macht sich in Form einer hohen Stromrechnung unangenehm bemerkbar. Mit ein paar einfachen Tricks und mit dem richtigen Blick für die Notwendigkeit Strom zu verbrauchen, lässt sich hier bares Geld sparen und die Umwelt kann dabei auch noch geschont werden.

Weit verbreitet ist der Glaube, dass Haushaltsgeräte mit guten Energieeffizienzklassen ausreichend sind, aber allein damit ist es nicht getan. Strom wird dennoch verbraucht und der Blick auf die zehn größten Stromfresser im Haushalt zeigt, wo hier Potentiale liegen die Umwelt zu entlasten und den Stromverbrauch noch weiter zu reduzieren.

Das sind die zehn größten Energiefresser

Wer im eigenen Haushalt Energie sparen möchte, sollte die größten Stromverbraucher kennen. Mit ein paar Haushaltstipps lässt sich der Stromverbrauch reduzieren und damit auch die Stromrechnung. In manchen Bereichen sind jedoch auch grundlegende Veränderungen sinnvoll, um den Energieverschwendern einen Riegel vorzuschieben.

Platz 10: Geschirrspüler

Zwar sind diese praktischen Helfer im Haushalt effizienter als das Spülen von Hand, aber lässt man sie nur halb gefüllt laufen, wird Energie verschwendet.

Platz 9: Fernsehgeräte und Elektronik

Auch wenn neue Plasmafernseher deutlich sparsamer sind als alte Röhrenfernseher, so fressen sie doch Strom und auch und auch kleinere Elektrogeräte verbrauchen Energie. Den Fernseher unnötig nur „im Hintergrund“ laufen lassen oder ewige Standby-Funktionen tun der Stromrechnung auf Dauer nicht gut. Hier hilft konsequentes Abschalten. Und übrigens: Auch viele Ladestationen (z.B. für Handys) fressen Strom, solange sie in der Steckdose sind. Hier gilt: Nur laden, wenn auch Bedarf da ist und ansonsten einfach den Stecker ziehen.   

Platz 8: Beleuchtung

Moderne LED-Leuchten oder Energiesparlampen sparen Strom, sie verbrauchen aber doch noch genug Energie. Daher lohnt es sich öfter zu überlegen, ob das Licht wirklich schon eingeschaltet werden muss und öfter das Licht in ungenutzten Räumen ausschalten.

Platz 7: Waschmaschine

Auch wenn viele Waschmaschinen heute über gute Energieeffizienzklassen verfügen, so ist der Stromverbrauch nicht von der Hand zu weisen. Hier lässt sich Strom sparen, indem man die Maschinen immer gut befüllt und nicht nur für einzelne oder wenige Kleidungsstücke laufen lässt. Auch ist der Einsatz von Kurzwaschprogrammen bei nicht so stark verschmutzter Wäsche sinnvoll.

Platz 6: Herd

Egal ob Kochen oder Backen – der Herd ist einer der größten Stromfresser im Haushalt. Mit diesem Wissen ist es besonders wichtig den Herd nur so zu nutzen, wie es unbedingt notwendig ist. Übrigens: Mit der Restwärme aus dem Backofen, kann man auch immer noch ein kleines bisschen heizen.

Platz 5: Wäschetrockner

Trockner sind sicherlich praktisch, aber verbrauchen auch jede Menge Strom. Gerade wenn es draußen warm ist, lässt sich Wäsche auch ganz energieneutral an der frischen Luft trocknen.

Platz 4: Kühlschrank und Gefrierschrank

Ein Kühlschrank ist in jedem Haushalt notwendig, doch sind arktische Temperaturen im Inneren nicht nötig, denn das treibt die Energiekosten in die Höhe. Verzichtet man auf zu niedrige Temperaturen (Verbraucherexperten raten zu einer Temperatur von etwa sieben Grad Celsius), stellt keine warmen Speisen in den Kühlschrank und öffnet die Tür nicht zu oft, so lässt sich auch hier Energie sparen. Das gilt auch für den Gefrierschrank. Hier helfen außerdem regelmäßiges Abtauen und die Platzierung an einem kühlen Ort (wie z.B. dem Keller), um den Stromverbrauch im Zaum zu halten.

Platz 3: Warmwasserbereitung

Geht es um die Warmwasserbereitung so ist diese immer ein großer Faktor, wenn es um den Stromverbrauch geht, jedoch ist hier ein differenzierter Blick nötig. Wer sein warmes Wasser elektrisch aufbereiten lässt, der verbraucht eine immense Menge Strom. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen hat die Energieagentur NRW den Verbrauch einer fünfköpfigen Familie untersucht. Der Stromverbrauch durch eine elektrische Warmwasserbereitung liegt um rund 2000 kWh höher als bei einem vergleichen Haushalt, der eine andere Methode wählt. Hier müssen Weichen langfristig umgestellt werden: Der Einsatz erneuerbarer Energien, wie der Solarenergie, bietet kostengünstige und umweltschonende Alternativen zur teuren elektrischen Warmwasserbereitung.

Platz 2: Nachtspeicherheizung

Nachtspeicherheizungen werden immer seltener, denn in Zeiten des Energiesparens ist vielen Menschen klar geworden, dass Heizen mit Strom einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Kilowattstunde kostet hier einfach zu viel und je nach Energiequelle wird die Umwelt in einem viel zu hohen Maß belastet. Eine Umrüstung auf umweltfreundliche Heizmethoden wie etwa Solarenergie, bietet hier langfristig eine echte Verbesserung im Hinblick auf Kosten und Umweltbewusstsein.

Platz 1: Veraltete Heizungspumpen

Wenn es ums Heizen geht, so entstehen oft ungeahnte Energiekosten. Das liegt oftmals an dem Umstand, dass Immobilien mit veralteten Heizungspumpen ausgestattet sind. Wer hier umrüstet, verbraucht zwar weiter Energie, aber reduziert die Kosten im Jahr doch deutlich, denn alte Pumpen arbeiten häufig im Dauerbetrieb, wogegen neuere sich dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Eine Modernisierung kann hier eine Menge Geld sparen.

Strompreisvergleich spart bares Geld

Auch wenn sich mit ein paar Energiespartipps der Verbrauch schon reduzieren lässt – wenn es um das Thema Strompreise geht, so lohnt sich oftmals ein Preisvergleich. Die Stromkosten lassen sich auf diese Art und Weise oftmals deutlich reduzieren, denn die Konditionen der Stromanbieter variieren sehr oft: unterschiedliche Preise, Rabatte für Neukunden und Anbieterwechsel oder Willkommensboni senken die Energiekosten im Haushalt weiter. Ein Stromvergleich in regelmäßigen Abständen ist also immer eine lohnende Angelegenheit, wenn man nicht zu viel bezahlen will.

Niedriger Energieverbrauch schlägt sich im Energieausweis nieder

Ein niedriger Energieverbrauch kommt schließlich auch einer guten Bewertung im Energieausweis zugute. Jede gesparte Kilowattstunde beim Stromverbrauch macht sich im Verbrauchsausweis positiv bemerkbar. Wer Energie spart, der tut nicht nur Umwelt und Portmonee etwas Gutes, sondern sorgt auch dafür, dass Haus oder Wohnung in puncto Energieeffizienz deutlich günstiger dastehen. Gerade dann, wenn es um Verkauf oder Vermietung einer Immobilie geht, ist eine positive Energieeffizienzklasse ein attraktives Kriterium für Käufer oder Mieter.  

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