Der richtige Heizkörper – eine Entscheidung mit Langzeitwirkung

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By : moovin |Mai 15, 2017 |Blog |0 Comment

Wer sich mit der Frage nach der richtigen Heizung beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es hier große Unterschiede bei den Heizkörpertypen gibt. Nicht nur was die Wärmenutzung angeht, sondern auch was Preis und Optik betrifft, gibt es hier Besonderheiten, die es zu beachten gilt.

Jeder kennt noch die großen und klobigen Gliederheizkörper, die früher in jedem Haus unter der Fensterbank zu finden waren. Doch mittlerweile hat sich einiges auf dem Markt getan und neue Möglichkeiten zu heizen erobern deutsche Wohnungen. Doch bei Heizkörpern gibt es Unterschiede, die sich positiv auf das Raumklima und auch auf die Energieeffizienz auswirken. Daher macht es Sinn, die verschiedenen Typen zu vergleichen und deren Vorzüge näher zu betrachten. Aber zunächst ist zwischen den unterschiedlichen Möglichkeiten der Wärmeabgabe zu unterscheiden. Zum einen gibt es die Konvektionswärme, das heißt, dass Luft zirkulieren muss, damit sich die Wärme verteilt. Das hat den Nachteil, dass im Rahmen dieser Zirkulation Staub aufgewirbelt werden kann und Wärme beim Lüften des Raumes schnell verloren geht. Auf der anderen Seite gibt es die Strahlungswärme, die einfach direkt abgegeben wird, ohne, dass die Luft zirkulieren muss (wie beispielsweise in guten alten Zeiten vom Kachelofen).

Heizkörper ist nicht gleich Heizkörper

Wer sich mit der Frage nach einem neuen Heizsystems beschäftigt, oder wer ein neues Heim bezieht, der muss sich immer auch mit der Energieeffizienz auseinandersetzen. Hier spielen die richtigen Heizkörper eine große Rolle, denn es gibt eine immense Auswahl verschiedener Möglichkeiten, die verschiedene Vor- und Nachteile bieten:

Gliederheizkörper:

Diese Art der Heizkörper sind die älteste Art gängiger Heizkörpermodelle. Abgesehen von ihrer recht massiven Bauweise, die im Wohnbereich nicht immer schön aussieht, besitzen sie einen großen Nachteil: Hier handelt es sich überwiegend um Konvektionswärme, das heißt, hier geht Energie schnell verloren, wenn beispielsweise gelüftet wird. Ein Vorteil dieser Art ist aber der sehr niedrige Anschaffungspreis.

Platten- oder Flachheizkörper:

Diese Ausführung zählt heute wohl zu den beliebtesten Möglichkeiten zu heizen, denn sie sind platzsparend und es gibt sie in vielen Ausführungen. Dieser Typ hat einen Anteil von 50 – 70% Strahlungswärme und sorgt damit für eine angenehme Raumtemperatur und ist in puncto Energieverbrauch besser als die alten Gliederheizkörper. Dieser Typ benötigt außerdem wenig Wasser und ist in der Anschaffung kostengünstig.

Röhrenheizkörper:

Diese Ausführung des Heizkörpers ist besonders als Badheizkörper beliebt, lässt er sich doch auch ganz einfach als Handtuchtrockner benutzen. Er ist schlank und in der Ausführung flexibel. Durch ansprechende Designs wirkt er modern und ist, da er über keine Verblendung verfügt, leicht zu reinigen und deshalb besonders hygienisch. Daher ist ein Röhrenheizkörper auch für Allergiker sehr zu empfehlen.

Konvektoren:

Bei Konvektoren wird Wärme durch Konvektion an den Raum angegeben, was bedeutet, das kalte Luft von unten in diese Heizkörper einströmt, im Gerät erwärmt wird und warme Luft nach oben abgegeben wird. Der Nachteil dieser Art des Heizens liegt in der permanenten Luftzirkulation, denn das stetige Strömen wirbelt Staub auf, was einem guten Raumklima natürlich nicht zuträglich ist.

Fußbodenheizung:

Besonders in neueren Gebäuden sind Flächenheizungen, wie etwa Fußbodenheizungen, sehr beliebt. Sie sorgen für ein angenehmes Raumklima und eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung. Besonders vorteilhaft ist hier, dass diese Art des Heizens das Aufstellen von Heizkörpern überflüssig macht. Dadurch ist mehr Platz im Raum und unschöne Staubfänger kommen gar nicht erst in die Wohnung. Diese Art des Heizens ist, dank einer niedrigen Vorlauftemperatur, auch gut mit erneuerbaren Energien kombinierbar. Das einzige Manko dieses Typs sind die etwas höheren Anschaffungskosten.

Wandheizung:

Einer besonderen Beliebtheit erfreuen sich als Untergruppe der Flächenheizkörper die Wandheizungen, die ähnlich den Fußbodenheizungen große Flächen erwärmen. Diese Modelle sorgen ebenfalls für ein ausgesprochen angenehmes Klima und sind dank niedriger Vorlauftemperaturen auch noch energiesparend. Hier ist nur zu beachten, dass diese Heizung nur ihre volle Wirkung entfalten kann, wenn keine Möbel vor der Heizfläche stehen und nicht zuletzt ist eine gute Isolierung der Außenwände ein absolutes Muss.

Mit dem richtigen Heizkörper Energie sparen

Was neben Optik und einem Preisvergleich bei den Anschaffungskosten wichtig ist, ist sicherlich auch ein langfristiger Blick auf die zu erwartenden Heizkosten, denn auch hier macht sich die Wahl des richtigen Heizkörpertyps schnell bemerkbar. Energie kostet Geld und wie ärgerlich ist es, wenn durch die Wahl der falschen Heizkörper unnötig Energie verschwendet wird? Wichtig ist die Überlegung, dass das Heizungswasser erwärmt werden muss und hier stellt sich die Frage, wie viele kWh hier aufzuwenden sind. Da zählt eben auch, auf welche Art der Wärmegewinnung man setzt und wie energiesparend das Heizsystem an sich ist.

Abgesehen von dem unmittelbar spürbaren finanziellen Effekt, eine Heizung zu besitzen, die über einen niedrigen Energieverbrauch verfügt, ist die langfristige Wirkung nicht außer Acht zu lassen. Immobilien, die wenig Energie verbrauchen, erhalten eine bessere Bewertung, wenn es um die Ausstellung eines Energieausweises geht. Gerade im Verbrauchsausweis spielt die genutzte Energie zum Heizen eine große Rolle und so macht eine hier positivere Bewertung ein Haus oder eine Wohnung für einen möglichen Verkauf oder auch für eine Vermietung interessanter. Denn potentielle Mieter oder Käufer  achten sehr genau darauf, wie hoch die Heizkosten sind, die auf sie zukommen könnten.

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