Auf den richtigen Energieausweis kommt es an

www.
By : moovin |September 04, 2017 |Blog |0 Comment

Energie und der richtige Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen ist das große Thema unserer Zeit. Die Zeiten, in denen es keine Rolle spielte, wieviel Energie man verbraucht sind ein für alle Mal vorbei. Dies Entwicklung macht sich auch auf dem Immobilienmarkt bemerkbar und beschäftigt Vermieter und Verkäufer, sowie die Interessenten für eine Immobilie gleichermaßen. Die Vorlage eines Energieausweises ist seit dem 1. Mai 2014 bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung verpflichtend durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Doch wissen viele Menschen immer noch nicht, was der Energieausweis aussagt und welche Unterschiede es hier gibt, dabei gibt es hier einiges zu beachten.

Wer sich heute ein Elektrogerät, wie beispielsweise einen Kühlschrank oder einen Staubsauger kauft, der kann mittels einer einfachen Übersicht erkennen, mit welchem Energiebedarf er bei diesem Gerät zu rechnen hat. Eine Einteilung in Energieeffizienzklassen, dargestellt in einem einfachen Farbschema, bei dem rot eine hohe Klassifizierung mit hohen Verbrauch signalisiert und grün eine gute Energieeffizienz bescheinigt, macht dies möglich. Gleiches dokumentiert auch der Energieausweis eines Hauses – eben nur in einem etwas größeren Umfang als bei einem einzelnen Gerät. Mit dem Energiepass erfährt der potentielle Mieter oder Käufer, wie es um die Energieeffizienz eines Hauses bestellt ist und mit welchem Verbrauch er zu rechnen hat.

Welcher Ausweis ist der richtige?

Beim Energieausweis unterscheidet man prinzipiell zwischen zwei verschiedenen Varianten. Zum einen gibt es den Bedarfsausweis und zum anderen den Verbrauchsausweis. Welcher Ausweis vorliegen muss, ist klar geregelt. Der Verbrauchsausweis muss bei Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohnungen, sowie bei Gebäuden, die nach 1977 errichtet worden sind, oder die durch Sanierung auf den Stand der ersten Wärmeschutzverordnung vom November 1977 gebracht worden sind, vorliegen. Für alle anderen Gebäude, für die keine der genannten Bedingungen gilt, ist der Bedarfsausweis vorgesehen. Doch was genau unterscheidet diese beiden Arten des Energieausweises?

Der Verbrauchsausweis schafft den schnellen Überblick

Bei diesem Ausweis geht es ausschließlich um das, was eine Immobilie verbraucht. Grundlage für den Ausweis sind die Verbrauchswerte der letzten drei Jahre, aus denen sich ein Wert ablesen lässt, aus dem die Effizienzklasse abgeleitet werden kann. Problematisch ist bei diesem Energieausweis natürlich, dass hier das sehr individuelle Verhalten der Vormieter oder Vorbesitzer eine große Rolle spielt. Wurde die Wohnung von einer Familie bewohnt, haben mehr Menschen Energie verbraucht, als wenn vielleicht nur eine einzelne Person dort lebte. Wer schnell friert, der heizt mehr, als jemand, der es gerne kühl mag. Trotz solcher Faktoren gibt der Verbrauchsausweis dennoch einen schnellen Überblick, der bei einer ersten Einschätzung des zu erwartenden Verbrauchs durchaus hilfreich ist.

Mit dem Bedarfsausweis mehr erfahren

Wer mehr über die Energieeffizienz wissen will, der ist mit dem Bedarfsausweis besser beraten, denn in diesen Energiepass fließt eine Vielzahl weiterer Informationen ein. Hier geht es um die verbauten Materialien und um Dämmungen. Hier geht es um die Isolation der Wände, der Fenster und Türen und ggf. auch um die Beschaffenheit des Dachs. Bei diesem Ausweis liefern viele technische Faktoren ein recht genaues Bild, wie es um den Energieverbrauch einer Immobilie bestellt ist. Individuelle Faktoren, wie beispielsweise das Heizverhalten von Bewohnern spielen dabei eine untergeordnete Rolle, so dass die im Bedarfsausweis erfassten Beurteilungen durchaus belastbarer sind, als dies beim Verbrauchsausweis der Fall ist.

Was ist gut, was ist schlecht?

Wie bereits erwähnt, gibt es ein leicht zu verstehendes visuelles Leitsystem, das über die Energieeffizienzklasse Auskunft gibt. Grün ist gut und rot ist schlecht – das ist zunächst die Grundregel. Doch findet darüber hinaus eine weitere Differenzierung in mit Buchstaben gekennzeichnete Klassen statt. Dabei signalisiert die Klasse H einen katastrophalen Energiebedarf, wogegen die Klasse A+ die Bestnote darstellt.

Wichtig und leicht zu erkennen ist auch der Wert, mit dem der Endenergiewert angegeben wird. Hier ist zu erkennen, wieviel Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr zu erwarten sind und je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist es um den Verbrauch bestellt. Doch Vorsicht! Diesem Wert steht auch der Wert des Primärenergieverbrauchs gegenüber und ist dieser höher, als der Endenergiewert, so ist mit einer weniger effizienten Beheizung zu rechnen, die im Endeffekt zu Lasten der Umwelt geht.

Wie kommt man an den Energieausweis?

Der Energieausweis wird in Deutschland nicht etwa durch irgendeine Behörde ausgestellt, sondern zuständig sind hier sogenannte Energieberater. Die können Menschen sein, die aufgrund ihrer fachlichen und beruflichen Qualifikation die geforderten Angaben bei einer Immobilie ermitteln können, wie etwa Architekten, Schornsteinfeger oder Ingenieure. Im Falle des Bedarfsausweises kann der Energieberater auch weitere Vorschläge im Energiepass des Hauses vermerken, wie die Energieeffizienz noch zu verbessern ist, jedoch sind diese Hinweise eben nur Vorschläge und nicht verpflichtend. Doch wer nicht genau weiß, wie er den richtigen Energieberater findet, der hat mittlerweile auch die Möglichkeit einen Energieausweis online zu bestellen. Dieses Verfahren ist bequem und absolut zuverlässig, denn auch ein online erstellter Energieausweis gilt genauso, wie der vom Energieberater ausgestellte. Dabei geht die Bestellung im Internet besonders schnell, denn hier müssen nur ein paar Werte und Informationen zur Immobilie eingetragen werden und binnen kürzester Zeit liegt der richtige Energieausweis schon vor. Das ist sicher, einfach und kostengünstig.

Welchen Ausweis benötigen Sie?

Verbrauchsausweis

39 €inkl. Mwst.
  • ID: VA01
  • Erfassung in 3 min
  • Verfügbar innerhalb von 24h
  • PDF-Vorschau
  • 10 Jahre rechtsgültig nach EnEV
  • DIBt Registrierung

Bedarfsausweis

89 €inkl. Mwst.
  • ID: BA01
  • Erfassung in 7 min
  • Verfügbar innerhalb von 24h
  • PDF-Vorschau
  • 10 Jahre rechtsgültig nach EnEV
  • DIBt Registrierung

Premiumausweis

129 €inkl. Mwst.
  • ID: PE01
  • Ausweis in 60 min (Mo – Fr)
  • telefonische Erfassung
  • PDF-Vorschau
  • 10 Jahre rechtsgültig nach EnEV
  • DIBt Registrierung

Post a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.